Um wirklich glücklich im Job sein zu können, ist es wichtig zu realisieren, dass Glücklichsein von innen kommt und ganz viel damit zu tun hat, was uns im Leben wichtig ist, was wir erreichen wollen und woran wir Freude haben. Diese Form der Selbstfindung ist nicht immer ganz einfach. Auch ich habe einige Jahre gebraucht, bis ich an diesen Punkt gekommen bin. Fertig sein werde ich nie, denn ich verändere mich und in unterschiedlichen Lebensphasen werden immer wieder andere Dinge wichtiger werden. Wichtig ist, immer wieder einen Weg zu sich selbst und der eigenen Happiness zu haben, damit wir unser Glück im Privatleben und auf beruflicher Ebene finden können. Die aus meiner Sicht 13 wichtigsten Dinge, die mir tagtäglich helfen, meine Happiness nicht aus den Augen zu verlieren und Dinge, die ich in den letzten 7+ Jahren gelernt habe, möchte ich heute mit euch teilen. Ich hoffe es inspiriert euch dazu eure Leben in die Hand zu nehmen, euer Glücklichen im Leben und Job nicht mehr von anderen Menschen abhängig zu machen und letztendlich das Leben eurer Träume zu führen!

  1. Tu mehr von dem, was dich glücklich macht! Finde heraus, was es ist, dass dir Freude bereitet, dir dieses einzigartige Gefühl verleiht im Hier und Jetzt zu sein. Vielleicht ist es der Fall, wenn du Liebe verspürst, diese mit jemandem teilst oder wenn du etwas Neues erlebst. D spürst es wenn du auf der Arbeit ein Ziel erreichst oder dich kreativ ausleben kannst. Für jeden von uns sieht dieser Happiness Spot anders aus, denn wir sind alle ganz unterschiedlich. Also finde heraus, was Happiness für dich in deinem Privatleben und auf der Arbeit bedeutet. Und wenn du es weißt, dann integriere dies so viel wie möglich in deinen Alltag.
  2. Sei dankbar Dankbarkeit hat diese magische Fähigkeit die Dinge, die du hast, als ausreichend zu erkennen. Du realisierst, dass nicht mehr nötig ist, um glücklich zu sein. Du benötigst nur den jetzigen Moment und dich selbst. Ich schreibe jeden Tag die Dinge auf für die ich dankbar bin. Diese Gewohnheit erlaubt es mir auch den schlechten Tagen, die wir alle ganz ohne Zweifel immer mal wieder haben werden, etwas gutes abzugewinnen. Also mach es zu einer Gewohnheit. Kaufe dir ein schönes Notizbuch, nutze PostIts auf der Arbeit und hänge diese genau dahin, wo du sie immer siehst. Und wenn dann der nächste schlecht gelaunte Kunde kommt, dann schau dir die Dinge an, für die du in deinem Job dankbar bist.
  3. Liebenswürdigkeit hat eine unendliche Kraft Die Welt braucht viel mehr Liebenswürdigkeit! Und das nicht nur für die Menschen, mit welchen wir jeden einzelnen Tag in Berührung kommen, aber auch für uns selbst. Denn mit uns selbst gehen wir meist am härtesten ins Gericht. Jeder Mensch hat eine andere Geschichte. Wir machen alle in unserem Leben unterschiedliche Erfahrungen und haben so gelernt anders mit Situationen umzugehen. So, wie du es vielleicht nicht tun würdest. Besonders hier ist es wichtige, gütig zu sein und Verständnis dafür aufzubringen, dass Reaktionen von anderen Menschen viel mehr mit dem Menschen selbst als mit dir in dem Moment zu tun haben. Also sei nachsichtig und begegne Menschen besonders in diesen Momenten mit Güte. Ganz oft erleben wir solche Situationen auch am Arbeitsplatz. Nimm einen Schritt zurück und nimm weniger persönlich. Und zeige dir selbst mehr Mitgefühl, wenn du mal einen schlechten Tag hast oder einen Fehler machst. Denn du machst die Situation nicht besser, indem du dich selbst auch noch innerlich schlecht redest. Rede mit dir wie du mit einem geliebten Menschen reden würdest und du bist auf einem guten Weg!
  4. Sei authentisch Es gibt so viele Menschen, die Tag ein, Tag aus eine Maske tragen, weil sie Angst haben nicht gemocht zu werden, so wie sie sind. Dabei ist es ein ganz großer Befreiungsschlag den Mut zu finden diese Maske abzulegen, die uns meist schon seit Jahren begleitet. Finde den Mut dies nicht nur in deinem Privatleben zu tun, aber auch auf der Arbeit. Denn dort haben wir mehr als sonst den Drang uns zu verstecken und uns stattdessen so zu verhalten, wie es erwartet wird. Da wir jedoch fast mehr Zeit auf der Arbeit statt zu Hause verbringen wäre es doch schade, wenn man sich für andere immer verbiegt. Sei stattdessen dein wunderbares Ich, einzigartig und genauso wie du eben bist!
  5. Du schreibst deine Geschichte Ja, im Leben geht es darum dich selbst zu finden. Es geht darum zu lernen auf deinen inneren Kompass, dein Herz, zu hören und deiner Happiness uneingeschränkt zu folgen. Das bedeutet deine eigenen Geschichte zu schreiben. Sei wer du sein möchtest und tu das mit Absicht. Fühle Leidenschaft und Liebe für die Dinge und Menschen, mit welchen du dich jeden Tag beschäftigst und kreiere dir das Leben von dem du immer geträumt hast. Es liegt bei dir. Du bist der Autor deiner Geschichte, egal ob es um dein Privat- oder Berufsleben geht.
  6. Lass dich nicht von deiner Angst verleiten Ohne Angst gäbe es keinen Mut. Die Angst ist ein Teil von uns, ein guter Freund, der uns nie verlassen wird, der dafür sorgt, dass wir uns nicht in Gefahr begeben. Wenn wir ihn allerdings unser Lebensauto fahren lassen, wird er uns auch von vielen Dingen abhalten, die aber zum Leben dazugehören. Stelle immer sicher, dass du deinen inneren Kompass fahren lässt und ihm aktiv dabei hilfst zu entscheiden wo die Reise in Zukunft hingeht.
  7. Nichts bereuen Warum sollst du in deinem Leben irgendwas bereuen, das bereits in der Vergangenheit liegt und sowieso nicht mehr geändert werden kann? All die Erfahrungen, all die Fehler, die du bisher in deinem Leben gemacht hast, machen dich zu der Person, die du heute bist. Und wir alle machen Fehler, egal ob im Privatleben oder auf beruflicher Ebene. Fehler erlauben uns zu lernen und zu wachen. Sie erlauben uns es beim nächsten Mal besser zu machen. Und der Anspruch an uns perfekt sein zu müssen ist ohnehin völlig überholt. Weder sind Menschen perfekt noch finde ich im Perfektionismus etwas besonderes. Die Unvollkommenheit ist hingegen eine Schönheit in ihrer reinsten Form. Also nimm sie auch als solche an! Das Leben ist nicht perfekt, wir werden unsere Aufgaben auf der Arbeit nicht immer perfekt ausführen. Das sollte kein Grund sein etwas zu bereuen oder sich schlecht zu fühlen.
  8. Im allem gut zu sein wird komplett überbewertet Es gibt viele Unternehmen, die nach dem perfekten Mitarbeiter suchen, einer abgerundeten Persönlichkeit ohne Ecken und Kanten. Dies bedeutet, dass wir in allen Bereichen einsetzbar sind und ich glaube, dass das einfach nicht möglich ist. Wir sind alle unterschiedlich. Wir haben unsere Stärken und wir haben unsere Schwächen. Daher ist es für Unternehmen auch heute viel wichtiger nicht mehr nach dem abgerundeten Menschen zu suchen, sondern nach Experten auf ihrem Gebiet, so dass sie ein diverses Team aufbauen können. Menschen, die sich gegenseitig ergänzen und anregen anders zu denken. Lass dir also von niemandem sagen, dass du auf eine gewisse Art und Weise sein oder funktionieren musst. Du darfst dich auf deine Stärken fokussieren, insbesondere wenn sie dir Freude bringen, der Einsatz dieser Stärken dich glücklich macht und dir einen Sinn gibt.
  9. Loslassen Lass den Glauben los, dass jemand anderes als du selbst für dein Glücklichsein verantwortlich ist. Egal ob in deinem Privatleben oder im Beruf, es ist deine Aufgabe herauszufinden, was dich glücklich macht und dir einen Sinn gibt und nicht die Aufgabe deines Partners, der Menschen, die dir nahe stehen, deines Vorgesetzten oder der Firma, für die du arbeitest. Natürlich liegt auch auch bei einem Vorgesetzten und einen Unternehmen eine gewisse Verantwortung, aber in erster Linie bist du die Chefin deiner Karriere. Also lös dich von der Erwartungshaltung, dass dies jemand andere für dich richtet und nimm dein Träume selbst in die Hand! Mach deine eigenen Regeln, setzte dir Ziele und verfolge sie aktiv.
  10. Schwierige Zeiten sind immer auch eine Möglichkeit Das ist ganz wichtig: es wird immer mal wieder schwierige Zeiten im Leben geben. Zeiten, die uns unglücklich oder traurig machen. Diese Zeiten sind aber ebenso wichtig wie die guten. Sie helfen uns dabei die guten Zeiten mehr zu schätzen. Ich habe in den schwierigen Zeiten immer und immer wieder etwas neuen über mich lernen dürfen, besonders über das, was mich glücklich macht. Und zuletzt helfen sie auch dabei neue Möglichkeiten zu sehen, die uns zuvor verborgen geblieben wären.
  11. Mach es für dich selbst und niemand anderen Hast du ein neues Jobangebot vorliegen und es wäre der richtige Schritt in deiner Karriere? Etwas, dass sich deine Eltern immer für dich gewünscht haben? Würde es dir das Ansehen und den Status geben, auf den du immer hingearbeitet hast? Aber irgendwie fühlt es sich nicht richtig an? In deinem Herzen weißt du, dass du eigentlich etwas anderes machen möchtest? Aber das ist nicht das, was sich andere für dich gewünscht haben oder erwarten? Es ist dein Leben! Und egal um welche Entscheidung es geht, ob beruflicher Natur oder privater, treffe Entscheidung, die sich für dich richtig anfühlen und lasse dabei außen vor, was andere für dich wollen. Du kennst dich selbst am besten. Also, egal, was du machst, mach es für dich selbst. Achte darauf, dass es dich glücklich macht.
  12. Gib niemals auf Den einzigen Fehler, den du machen kannst ist der, es nicht zu versuchen. Vielleicht möchtest du noch einmal studieren. Vielleicht möchtest du eine neue Industrie kennenlernen. Vielleicht möchtest du dich selbstständig machen. Vielleicht möchtest du dich kreativ frei fühlen. Egal um was es geht, was auch immer dein Traum ist, gib diesen nicht auf, wenn er dich glücklich macht. Der richtige Moment und die richtige Zeit wird kommen. Manchmal vielleicht auch der Zeitpunkt den Traum loszulassen. Dafür wird es einen neuen, viel besseren geben. Es ist also auch in Ordnung sich von Träumen zu trennen. Aber gib dich und deine Träume nicht auf!
  13. Unsere Einstellung zum Leben bestimmt wie das Leben mit uns umgeht Wir können in unserem Leben nicht alles kontrollieren. Das einzige, was in unserer Kontrolle liegt ist unsere eigenen Einstellung und wie wir wählen mit gewissen Situationen umzugehen, wenn das Leben mal nicht wie geplant läuft, was ja bekanntlich häufiger der Fall ist. Sei dankbar, sei glücklich und das Leben wird dir mehr solcher Momente schenken.

Finde heraus, was dich glücklich macht und dann tu mehr davon in Leben und Beruf. Auf dass du den Mut hast der Autor deiner Geschichte zu sein!


Foto von Ray Piedra auf Pexels

Posted by:Nina Vossschulte