Für mich war es stets ein Graus morgens früh aufzustehen und ich habe mich immer für einen Nachtmenschen gehalten. Nachdem ich aber gelernt habe, was man morgens so alles schaffen kann, wenn man früh aufsteht und inwiefern man auch seinen Biorhythmus dadurch sehr positiv beeinflussen kann, habe ich mich näher mit dem Thema auseinander gesetzt und es selbst ausprobiert.

Ich habe gelernt, dass wenn ich immer ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehe, ich sogar morgens keinen Wecker mehr brauche, sondern ganz von alleine ausgeschlafen und voller Energie aufwache. Das ist ein tolles Gefühl! Wenn man dann noch Zeit hat, sich mit Dingen zu beschäftigen, die zusätzliche Energie für den anstehenden Tag bringen, dann ist das für mich die beste Art und Weise erfolgreich durch den Tag zu kommen.

Ich nehme mir morgens Zeit fürs Journaling, meine Form der Meditation. Ich schreibe die Dinge auf, für die ich dankbar bin, und denke darüber nach, was diesen Tag für mich glücklich und erfolgreich machen würde. Zur Inspiration lege ich mir eine Oracle Karte oder suche Antworten auf ein Problem, das mir im Kopf rumschwirrt. So kann ich meine Gedanken bevor der Tag startet, ordnen.

Ich gehe ausgiebig, bewusst und vor allem achtsam duschen. Ich atme die Düfte tief ein, ich spüre wie das warme Wasser über mich läuft, ich bin im Moment und genieße die Zeit, die ich ganz alleine für mich habe. Und bevor ich das Haus verlasse und in den Tag starte, richte ich das gesunde Essen für den Tag her. So hilft mir meine Morgenroutine dabei, erfolgreich durch den Tag zu kommen.


Du möchtest morgens nicht der Mensch sein, der 10 Mal auf den Snooze Knopf drückt, aus dem Bett in die Anziehsachen fällt und das unter Stress und ohne Zeit für Planung oder Reflexion. Stattdessen ist es doch viel entspannter den Tag langsam und achtsam zu beginnen, sich morgens Zeit für sich zu nehmen.
Ganz viele erfolgreiche Menschen nehmen sich morgens Zeit für sich selbst und sie sagen alle, dass es ihnen hilft, ihren Arbeitstag erfolgreicher und gelassener zu bestreiten.
So wirst du dich nicht nur besser und vorbereitet fühlen, sondern du wirst deinen Tag auch glücklicher bestreiten und zu Ende bringen.

Ich habe einige Tipps für dich zusammengetragen, die dich für deine Morgenroutine inspirieren können. Zieh für dich heraus, was passt. Denn am Ende muss diese stimmig und passend für dich sein, so dass du daraus Energie für den anstehenden Tag gewinnst:

  1. Dein Mobiltelefon sollte morgens nicht dein erster Handgriff sein
    Checke nicht gleich deine Emails oder Social Channels wenn du morgens wach wirst. Dies ist eine Zeit, die du aktiv selbst gestalten und nicht gleich damit verbringen solltest, auf Nachrichten zu reagieren. Nutze diese Zeit stattdessen, um dir selbst, deinem Körper, deinem Herzen und deinem Kopf etwas Gutes zu tun. Verbanne alle Ablenkungen und mache dich in deinen Morgenstunden zur Priorität.
  2. Lass dich von deiner Lieblingsmusik begleiten
    Wie du sicherlich weißt, kann Musik einiges für deine Stimmung tun. Also warum nicht zum Aufstehen gleich eine Playliste “auflegen” die dich in deinen Morgenstunden begleitet? Positive und heitere Musik hilft dir morgens z.B. nicht nur beim Aufwachen, sondern versetzt dich auch gleich in eine positive Stimmung. Musik im Generellen gibt uns ein gutes Gefühl, kann unserer Stimmung verbessern und Studien haben darüber hinaus auch nachgewiesen, dass es unsere Motivation, Leistung und unseren Schlaf deutliche verbessern kann.
  3. Trinken
    Ich nutze den Morgen dazu, um bereits so viel wie möglich von meinen täglichen mindestens 2,5 Litern zu trinken. So macht es dann auch nichts, wenn der Tag mal stressig wird und ich das Trinken vergesse, denn mein Wasserhaushalt ist aufgefüllt und gibt mit über den Tag die nötige Energie, die ich brauche. Der Körper wacht morgens entwässert auf, und braucht tagsüber Flüssigkeit, um Giftstoffe auszuspülen. Das sorgt auch dafür, dass du keinen Spannungskopfschmerz bekommst, indem du morgens nach dem Aufstehen gleich damit beginnst, deinen Wasserhaushalt frisch aufzufüllen.
  4. Atmen + Dehnen
    Ich bin nicht jemand, die morgens nach dem Aufstehen gleich Sport macht. Stattdessen nutze ich den Morgen für einen Spaziergang, Atemübungen und ein paar Rückenübungen. Der Spaziergang an der frischen Luft hilft mir dabei den Kopf frei zu bekommen und erfrischt in den Tag zu starten. Die Atemübungen helfen mit dabei meine Mitte zu finden und die Rückenübungen sind für mich das Minimum an Muskelaufbau – da, wo es aus meiner Sicht am wichtigsten ist.
    Wenn du ein Morgensportler bist und Spaß am Sport im Allgemeinen hast, dann solltest du das ausnutzen!
    Egal für welche Art der Bewegung du dich am Morgen entscheidest, sie kann dir dabei helfen erfrischt und energiegeladen in den Tag zu starten.
  5. Hast du statt Meditation (es liegt nicht jedem) schon einmal Journaling probiert?
    Viele Studien haben gezeigt, dass sowohl Journaling, aber auch lesen, die gleichen positiven Auswirkungen auf dich habe wie Meditation. Die Zeit, die du mit Reflexion oder Fokus auf ein Buch oder bestimmten Text verbringst, versetzt dich in einen meditativen Zustand. Natürlich ist es morgens nach dem Aufstehen nie verkehrt, ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, um die Lungen zu öffnen. Aber auch die Dinge niederzuschreiben, für die du dankbar bist, werden dich dabei unterstützen, erfolgreich in deinen Tag zu starten.
  6. Was möchtest du heute erreichen?
    Wir haben den Hang dazu, uns für einen Tag viel zu viel vorzunehmen, so dass wir immer das Gefühl haben, unter Stress zu stehen und dass der Tag nicht genügend Stunden hat. Stattdessen fokussiere dich auf ein Projekt, eine Sache, die du heute erreichen möchtest. Multitasking ist ein Mythos. Nachdem du dir also dein Ziel für heute festgelegt hast, zerlege das in machbare und messbare kleinere Schritte. Vergiss dabei nicht Zeitpuffer für unerwartete oder wichtige Anfragen einzuplanen. Eine gute Strategie ist auch, die Sache, die am meisten Energie zieht, gleich morgens zu erledigen. Denn dann sind deine Energiespeicher noch gefüllt! Deinen Tag zu planen, hilft dir dabei, produktiver zu sein und Dinge auch wirklich erledigt zu bekommen.
  7. Tu etwas, das du liebst!
    Nimm dir zum Abschluss deiner erfolgreichen Morgenroutine auch noch unbedingt für etwas Zeit, das du liebst, das du gerne machst! Was macht dich ungemein glücklich, wenn du es tust? Was machst du mit Leidenschaft? Wenn du eine halbe Stunde morgens dafür erübrigen kannst, dann wird dir das ganz sicher dabei helfen, deinen Tag mit guter Laune, Dankbarkeit und Happiness zu beginnen. Auch wenn es nur 5 oder 10 Minuten sind, hast du dir zumindest diese Zeit für dich ganz alleine genommen!

Du bist dran:
Lass mich in den Kommentaren wissen, wie deine Morgenroutine aussieht. Auch ich bin immer auf der Suche nach mehr Inspiration – ich würde mich also freuen von dir zu lesen!
Und wenn du noch keine Morgenroutine hast, dann starte mit kleinen, machbaren Schritten, die dich nicht so überfordern, dass du nach 3 Tagen wieder aufgibst. Vielleicht ist auch der erste Schritt dein Schlafrhythmus – darauf kannst du dann deine neue Morgenroutine aufbauen.


Foto von Sincerely Media auf Unsplash

Posted by:Nina Vossschulte