Schritt 2: Happiness in kleinen Schritten

In diesem Schritt geht es um Themen wie das Loslassen und Zeit für Dein glückliches Leben zu schaffen; wie Du selbst besser auf Dich achtest, mitfühlender mit Dir selbst und anderen umgehst und den Happiness Klassiker Dankbarkeit. Diese ersten kleinen Schritte sollen Dich dabei unterstützen, kurzfristig positive Veränderungen in Dein Leben zu integrieren, während Du daran arbeitest Deine Happiness Formel und Deinen Happiness Projektplan zu entwickeln.

Schritt 2 umfasst 5 Teile:

  1. Loslassen (in diesem Post)
  2. Zeit schaffen
  3. Die Macht der Gewohnheit
  4. Wie Du auf Dich acht gibst
  5. Dankbarkeit

Loslassen

Etwas aufzugeben kann überraschend befriedigend wirken. Dabei ist es ganz egal, ob es sich um Dinge handelt, die Du jeden Tag tust, die Dir jedoch keine Freude bereiten, Menschen, bei denen Du das Gefühl hast, dass sie Dich zurückhalten oder Dinge, die sich in Deiner Wohnung angesammelt haben, die Dich jedoch nicht mehr glücklich machen. Dabei kann es aber auch um die Zeit gehen, die Du online oder mit Serien schauen verbringst.

Unsere Gesellschaft betrachtet einen Menschen, der immer alles durchzieht als Helden. Jemand, der hingegen etwas aufgibt oder loslässt wird als Verlierer bezeichnet. Loslassen wird nur akzeptiert, wenn wir Dinge loslassen, die als Laster gesehen werden, wie z.B. das Rauchen. So ist es doch kein Wunder, dass wir manchmal überhaupt nicht in Erwägung ziehen darüber nachzudenken, ob man sein Ziel noch erreichen möchte oder ob das, was man da tut überhaupt noch Spaß macht. Wenn Du es jedoch schaffst etwas loszulassen, dass Du nur aus Verpflichtung tust, Dich aber nicht glücklich macht, dann schaffst Du Raum für etwas Neues in Deinem Leben. Statt Dich also an Ziele zu klammern, weil es eben so erwartet wird, ist es wichtig, dass Du Dir Ziele setzt, die zu Deiner Persönlichkeit passen und Dich dabei unterstützen Dein Leben nicht nur entspannter, sondern auch glücklicher anzugehen. Dafür ist es wichtig zu lernen Nein sagen zu können, so dass Du Deine Lebenszeit nicht mit Dingen verbringst, die Du eigentlich nicht tun möchtest. Denn wie Du Deine Zeit verbringst, hat einen unglaublichen Einfluss auf die Qualität Deines Lebens.

In diesem Schritt wirst Du mit Fragen und Aufgaben dazu angeregt herauszufinden, was Du in Deinem Leben vielleicht loslassen möchtest.

Du bist dran:

  1. Wenn Du darüber nachdenkst, was müsstest Du in Deinem Leben loslassen, damit Du Dein Happy Projekt in den nächsten Monaten in den Fokus nehmen kannst? Was sind Zeit- und Energiefresser, die Dich davon abhalten, Dich auf die Dinge zu konzentrieren, die Dir wichtig sind?
  2. Was sind aktuell die Dinge in Deinem Leben, die dazu beitragen, dass Du Dich überfordert, müde, gestresst oder besorgt fühlst? Versuchst Du vielleicht Dein Leben, die Umstände Deines Lebens, Situationen oder Menschen zu kontrollieren? Denkst Du viel über die Zukunft nach? Bist Du häufig online und merkst, dass das ein großer Zeitfresser ist? Für welche Dinge ist das Leben einfach zu kurz?
    Schreib alles auf, was Dir in den Sinn kommt, egal ob es sich um die Menschen in Deinem Umfeld, Deine Umgebung oder Deinen Job handelt.
  3. Und nun darfst Du alles, was Du aufgeschrieben hast, diesen Gruppen zuordnen: Das, was Du kontrollieren kannst; das, was Du beeinflussen kannst; was außerhalb Deiner Kontrolle liegt.
    Die komplette Kontrolle über etwas zu haben bedeutet, dass Du das Problem oder die Situation ganz alleine auflösen kannst und dafür keine Hilfe von außen benötigst.
    Beispiel: Du fühlst Dich schlecht, weil Du nicht ausreichend für eine Prüfung gelernt hast.
    Wenn Du etwas nur teilweise unter Kontrolle hast oder nur beeinflussen kannst, kannst Du dieses Thema nur teilweise alleine auflösen oder Durch Dein Verhalten beeinflussen.
    Beispiel: Bist Du besorgt darüber, ob Dir Dein Arbeitgeber ein gutes Zwischenzeugnis ausstellt? Du kannst am Ende nicht kontrollieren, wie eine Firma oder ein Vorgesetzter Dich bewertet, Du kannst jedoch Dein Bestes geben, damit es so ausfällt wie Du Dir das wünschst.
    Bei etwas, worüber Du keine Kontrolle hast, kannst Du weder etwas sagen, noch tun, um dieses Thema zu beeinflussen. 
    Beispiel: Dir darüber Gedanken zu machen, was die Zukunft bringt.
  4. Du kannst nicht kontrollieren wie sich andere Menschen verhalten. Du kannst nicht alles, was Dir widerfährt kontrollieren. Aber was in Deiner Kontrolle liegt ist, wie Du auf die Dinge reagierst, die Dir in Deinem Leben widerfahren. In Deiner Reaktion und Deiner Einstellung findest Du unendliche Möglichkeiten.
    Wenn Du jetzt darüber nachdenkst, dass Dich diese Dinge nicht mehr belasten, wie fühlt sich das für Dich an?

Weiter zu YourHappyProject Teil 6 (Zeit schaffen)


Photo by Joanna Kosinska on Unsplash

Posted by:Nina Vossschulte

2 Antworten auf „YourHappyProject Teil 5

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