Zeit schaffen

  1. Was meinst Du, wie viel Zeit Du täglich mit Serien oder online, z.B. auf sozialen Netzwerken verbringst?
    Notiere für die nächste Woche stündlich, wie oft Du auf Dein Smartphone schaust, in sozialen Netzwerken unterwegs bist oder Dich von Serien berieseln lässt.
    Verstehe mich nicht falsch! Online sein und Serien gucken hat ja auch seine Daseinsberechtigung – auch ich lege gerne mal einen Netflix-Tag ein! Alles in Maßen schafft jedoch wertvolle Zeit, die Du Deiner Happiness widmen kannst.
    Du musst nicht ganz auf das Onlinesein verzichten, sondern es hilft schon, wenn Du Dir ein tägliches Zeitlimit setzt. Schalte z.B. die Benachrichtigungen auf Deinem Telefon ab und habe feste Zeiten, in welchen Du diese abrufst. So ermöglichst Du es Dir, Dich auf eine Sache zu konzentrieren. Du bist nicht nur ohne Unterbrechungen schneller fertig, sondern kannst auch längere Phasen am Stück produktiver arbeiten.
  2. Notiere am Ende der Wochen wie viele Stunden du insgesamt letzte Woche in sozialen Netzwerken und mit Serien verbracht hast.
  3. Was sind deine nächsten Schritte in der kommenden Woche, um diese Anzahl zu reduzieren und so mehr Zeit für Dein glückliches Leben zu schaffen?

“Manche Menschen glauben, dass Fokus bedeutet, Ja zu der Sache zu sagen, auf die es sich zu fokussieren gilt. Aber das stimmt so nicht. Es bedeutet, dass man Nein zu hundert anderen Dingen sagen muss. Also wähle mit Bedacht. Ich bin tatsächlich genauso stolz auf die Dinge die wir getan haben, wie auch auf die Dinge, für die wir uns nicht entschieden haben. Innovation bedeutet Nein zu 1.000 Dingen zu sagen.”

Steve Jobs

Eine der besten Methoden für mehr Zeit für Dich ist es Grenzen zu setzen und Nein zu sagen. Es wird in Deinem Leben und auf der Arbeit immer Menschen geben, die etwas von Dir wollen. Und es ist absolut in Ordnung auf eine nette Art und Weise Nein zu sagen und abzulehnen, wenn Du weder die Zeit noch die Lust auf etwas hast. Anstatt dass andere Menschen Deine Priorität sind – nur weil Du vielleicht gelernt hast, dass man den Erwartungen anderer entsprechen muss, um gemocht und gar geliebt zu werden – mach Dich selbst zu Deiner Priorität! Und denk daran, dass wenn Du Ja zu einer Sache sagst, Du mit großer Wahrscheinlichkeit Nein zu etwas anderem sagen musst Also stelle immer sicher, dass Du zu den richtigen Dingen und Menschen Ja sagst.

Wie Du höflich verneinst:

Sag “Danke” bevor Du “Nein” sagst. Wenn Dich jemand um einen Gefallen bittet, schätzt diese Person in der Regel Deine Fähigkeiten sehr oder möchte Zeit mit Dir verbringen. Und dafür gilt es Dankbarkeit zu zeigen! Und wenn Du dieser Dankbarkeit Worte folgen lässt, zeigst Du Deinem Gegenüber, dass er oder sie geschätzt wird. Es zeigt einem Menschen, dass Du die Bitte wahrgenommen hast, auch wenn Du am Ende “Nein” sagst.

Du musst nicht das Wort “Nein” benutzen, um etwas höflich abzulehnen.“Vielen Dank, dass Du an mich gedacht hast, aber ich bin gerade komplett darauf fokussiert mein Buch fertig zu schreiben. Daher hoffe ich, dass Dir jemand anders diesbezüglich weiterhelfen kann.”Alternativ kannst Du Dich auch einer sehr ehrlichen Aussage von Phoebe Buffay aus Friends bedienen:“Ich wünschte ich könnte…aber ich möchte nicht.”Menschen werden Dich für Dein “Nein” nicht weniger respektieren. Stattdessen zeigt es, dass Du eine Vision hast, einen Plan, eine Meinung und letztlich unter Kontrolle, wie Du Deine Zeit verbringst.

Schreibe die Dinge auf, zu welchen zu über die nächsten 2-4 Woche lieber Nein sagen möchtest. Füge zudem hinzu wie Du höflich Nein sagen magst (auf Basis der vorherigen Beispiele) und dann das Datum, an dem Du es geschafft hast zu dieser Sache Nein zu sagen.

Sieh das Neinsagen als Dein persönliches Schutzschild, das Dir dabei hilft, Ablenkungen abzuwehren, Dich dabei unterstützt, Dir selbst treu zu bleiben und an Deinem gewählten Weg festzuhalten. Wann immer Du etwas annimmst, was Du nicht gerne machst, setzt Du Dich selbst mental unter Druck. Also sabotiere Dich nicht selbst, indem Du Dich zu etwas verpflichtest, das sich für Dich nicht richtig anfühlt. Vertraue stattdessen Deinem Schutzschild und darauf, dass es weiß, was gut für Dich ist und was nicht.


Weiter zu YourHappyProject Teil 7 (Die Macht der Gewohnheit)


Photo by Plush Design Studio from Pexels

Posted by:Nina Vossschulte

2 Antworten auf „YourHappyProject Teil 6

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